Diese beiden Volksparks sind weit über die Stadtgrenzen Berlins bekannt. Allerdings verdanken sie ihre Berühmtheit hauptsächlich dem dort stattfindenden Drogenhandel. Das ist schade, denn sie haben so viel mehr zu bieten. Von unserem Hostel aus sind diese beiden Parks leicht zu erreichen.
Was ist die Hasenheide?
Dieser Volkspark wurde 1954 eröffnet. Das Gelände hat eine lange Geschichte, die bis zum Großen Kurfürsten im Jahr 1678 zurückgeht. Im Jahr 1811 eröffnete Friedrich Ludwig Jahn – „Turnvater Jahn” – in diesem Park den ersten Turnplatz Preußens.
In der Parkmitte befindet sich der berühmte Kiosk im Stil der 50er Jahre, die Hasenschänke. Außerdem gibt es eine Minigolfanlage, einen Tierpark, ein Freilichtkino, den Rosengarten, einen Parcours für Skateboarder sowie verschiedene Sportplätze.
Der Görlitzer Park
Dieser 14 Hektar große Park liegt im Stadtteil Kreuzberg. Er wurde zum Ende der 1980er bzw. zu Beginn der 90er Jahre auf dem Gelände des alten Bahnhofs Görlitz angelegt. Im Park befinden sich mehrere Sport- und Spielplätze sowie ein Kinderbauernhof und eine Streuobstwiese. Im Sommer werden dort oft spontan Grillpartys gefeiert.
Fazit
Wer das multikulturelle Flair in Berlin erkunden will, sollte einen Abstecher in mindestens einen dieser beiden Parks machen. Gerade im Sommer sind sie ein Ort, an dem man schnell Kontakte knüpfen und gut entspannen kann. Ein bisschen Vorsicht im Umgang mit Portmonee, Handy oder anderen Wertgegenständen ist angebracht.